Kräuterführung rund um die Fleckinger Mühle

Heilkräuterexpertin Ingrid Hagner erklärt den Teilnehmern die Anwendungsmöglichkeiten Fotograf: S. Ludwig, Ort: Fleckinger Mühle (Foto: S. Ludwig)
Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am 22. Mai Naturfreunde bei der Fleckinger Mühle zwischen Bad Wimpfen und Hohenstadt. Auf Einladung des NABU leitete Ingrid Hagner, Heilkräuterexpertin aus Obereisesheim, die Kräuterführung. Während des Spaziergangs entlang des Baches „Klinge“ beeindruckte Frau Hagner wie gewohnt die Teilnehmer mit ihrem großen Wissensschatz über die heimischen Heilpflanzen und ihre Anwendungsmöglichkeiten. So kann das goldgelb blühende Fünffingerkraut wie auch der Storchschnabel u. a. bei Hautproblemen verwendet werden. Der Stinkende Storchschnabel ist auch als Ruprechtskraut bekannt. Als Heilkraut wirken Farne gegen Rheuma und Gicht, die Farnblätter wurden früher unter die Matratze gelegt. Der stark wuchernde Giersch ist nicht nur ein leckeres „Unkraut“, sondern auch gut gegen Gelenkschmerzen. Aus den gerösteten Samen des Klettenlabkrauts kann Kaffee-Ersatz gemahlen werden. Dies dürfte jedoch eine recht mühsame Alternative sein. Oft ist aber auch Vorsicht geboten. So ist die glatte Hundspetersilie giftig, die krause oder glatte Petersilie jedoch ein gesundes und beliebtes Küchenkraut. Im Allgemeinen gilt in der Pflanzenheilkunde der Leitsatz: Weniger ist mehr. Zum Abschluss saßen die Teilnehmer im Biergarten der Fleckinger Mühle gemütlich beisammen.
Eingestellt von: Susanne Ludwig
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