Salz- und Soleführung in Bad Rappenau am 28.6.2015

v.li. Alfons Muth, Werner Wally, Udo Peters, Maje Ascher, Martha Muth, Kurt und Hannelore Rittenauer
Schade – diese Entdeckungsreise hätte mehr Interessenten verdient. Aber so erzählte ein gut gelaunter Udo Peters in schmucker Bergmannsuniform in seiner Eigenschaft als Gästeführer einer kleinen Gruppe vom CDU-Stadtverband Bad Friedrichshall viel Wissenswertes über das weiße Gold, das seit 1822 für das „Bad“ im Stadtnamen steht und das die Wirtschaft seither entscheidend prägt. Schließlich hätte sich hier ein so erfolgreicher Kurbetrieb ohne Salz nicht entwickeln können. Auf dem ca. 1 km langen Rundweg, vorbei am Gradierwerk zum Bohrloch 1 am Rand des Einsiedelwaldes, erklärte Udo Peters die Funktion des Tretrads, der fahrbaren Sole-Bohrtürme und das System der Sole-Vorratshaltung. Gewürzt war der ca. einstündige Rundgang, wie bei Udo Peters nicht anders zu erwarten, mit einer gehörigen Prise Humor. Ein Spaziergang durch das ehemalige Gartenschau-Gelände schloss die Führung ab. Etwas ganz Besonders war ein Blumenfeld, in dem symbolisch die Gewinnung von Salz und Sole mit entsprechender Farbgestaltung dargestellt war: Rote und gelbe Blüten für das notwendige Feuer, schwarze Steine für den Brennstoff Kohle und weiße Blüten für das Endprodukt Siedesalz. Salz macht durstig – wie gut, dass es im schattigen Zeitwald für jeden Geschmack das Richtige zum Trinken gab.
Eingestellt von: Hannelore Rittenauer
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