70 Jahre Ungarndeutsche im Zabergäu

Eröffung der Sonderausstellung.
Mit der Vertreibung in den Jahren 1946-1948 ging für die deutsche Minderheit in Ungarn eine 250-jährige, mancherorts eine über 1000-jährige Siedlungsgeschichte zu Ende. Für etwa 200 Heimatvertriebene begann ein neues Kapitel Siedlungsgeschichte in der Stadt Brackenheim.
Paprika und Knoblauch in der Küche sind nicht die einzigen kulturellen Errungenschaften, die die katholischen Deutschstämmigen, in Ungarn Svábok („Schwaben“) genannt, nach Brackenheim mitbrachten. Waren diese Zutaten für die einheimischen evangelischen Brackenheimer in den ersten Jahren sehr fremd und oft vorverurteilt, sind sie heute aus der schwäbischen Küche nicht mehr wegzudenken.
Bildende Künstler und Musiker unter den Bauern und Handwerkern aus Ungarn bereichern und prägen über Generationen hinweg bis zum heutigen Tag das kulturelle Leben im Zabergäu.
Die herzlichen Vorträge von Klaus Loderer, Bundesvorsitzender der LDU (Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn) und Rudolf Fath, Landesvorsitzender der LDU-BW, gaben allen Anwesenden die Gelegenheit zur Erinnerung.
Ab 1. Mai ist jeder erste Sonntag im Monat oder auf Anfrage geöffnet.
Eingestellt von: Michael Buyer
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