Früher und Heute - Weinbergarbeit

Die Jugendgruppe des NABU Cleebronn, die Turmfalken, können gut lachen, denn viele Hände machen der Wengertarbeit bald ein Ende!
Die Jugendgruppe des Naturschutzbunds Cleebronn, die Turmfalken, waren aktiv im „Nabu-Wengert“ auf dem Cleebronner Michaelsberg. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Jugendlichen zunächst die Rundumsicht ins Zabergäu bzw. über Heilbronn hinaus bis in die Löwensteiner Berge genießen. Bei der Einführung in das Thema Weinbau wurde bald allen klar, dass früher die Bearbeitung des Wengert recht mühselig war. Es gab keinen Weinbergschlepper, alles musste von Hand erledigt werden. Die Unterschiede der 3-Schenkel-Erziehung der Weinrebe im Vergleich zu einer „Drahtanlage“ konnte genauestens inspiziert werden. Die Kids erkannten sehr schnell die Vorteile einer solchen Anlage. Im Anschluss hieß es dann, in die Hände zu spucken und die Felghaue, eine Weinberghacke in Einsatz zu bringen. Die Unkräuter zwischen den Reben wurden entfernt, der Boden wurde aufgelockert. Jedem wurde brütend heiß und bald musste eine verdiente Trinkpause eingelegt werden. Bei der schweißtreibenden Arbeit zeigte sich zwischendurch die Zauneidechse an der Kirchenmauer der Michaelsbergkapelle. Das im Kirchturm heimische Turmfalkenpärchen präsentierte sich im gekonnten Fluge über den jungen Naturschützern. Viel zu schnell ging die Zeit vorüber, jeder wusste am Ende, dass die Arbeit im Weinberg immer noch sehr anstrengend ist.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.