NABU-Buntspechte am Krötenzaun

Die Buntspechte des NABU Cleebronn am Krötenzaun beim Flügelausee in Eibensbach Fotograf: Privat (Foto: Privat )
Die Buntspechte des NABU Cleebronn wanderten vorletztes Wochenende zum Krötenzaun nach Eibensbach. Renate Nowak vom NABU Güglingen erläuterte dort vieles Wissenswertes und Spannendes über Amphibien, wie Frösche und Molche, vor allem aber über die Erdkröten. Nach ihrer alljährlichen beschwerlichen Frühlingswanderung aus den Wäldern des Strombergs hinab zu ihrer ehemaligen Kinderstube, dem Flügelausee, werden viele von ihnen kurz vor dem Ziel von Autos überfahren. Dem Engagement von Menschen wie Renate Nowak ist es zu verdanken, dass es nicht noch mehr sind. Die Erdkröten werden vom 570m langen Schutzzaun direkt vor der Straße abgefangen und landen in Eimern, wobei es durch Kletterhilfen anderen Tieren gelingt hieraus zu entkommen. Wie sehen Kröten aus, wie fühlen sie sich an und welche Augenfarben haben sie? Dies alles und mehr fanden unsere jüngsten Naturschützer heraus, als sie die Kröten aus den Eimern befreiten. Natürlich wurden sie gut behütet den letzten Teil des Weges getragen und in der Nähe des Sees ausgesetzt, damit sich jedes, der nun mit Namen versehenen Tiere, in Deckung bringen konnte. Im spielerischen Abschluss konnte dann das neu erworbene Wissen nochmals unter Beweis gestellt werden, sodass jeder Buntspecht seine verdienten "Gummiregenwürmer" verschlingen konnte.
Eingestellt von: Thomas Mogler
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