Jahrgang 1951 – 65er Treffen

Eppingen: Kolpinggelände altes Freibad | Der Eppinger Jahrgang 1951 hat sich den Beinamen „Jahrgang mit Pfiff“, verpasst, angelehnt an das Motto der Stadt Eppingen, „Fachwerkstadt mit Pfiff“. Und in der Tat: Die agilen Senioren nutzen jede Gelegenheit, um zusammen zu feiern und sich auf zahlreichen Ausflügen weiterzubilden und zu informieren. Jüngste Tat: Das 65er-Treffen.
Dazu versammelte man sich zunächst auf dem Friedhof vor der Leichenhalle, um der sechs bereits verstorbenen Klassenkameraden/Innen zu gedenken. Jahrgangssprecherin Doris Fink verlas einen Text über die Vergänglichkeit des Lebens und den Respekt vor dem Tod. Auch das bekannte Lied „So nimm‘ denn meine Hände“ wurde von den knapp 30 Jahrgangs-mitgliedern engagiert gesungen. Nach dem Besuch der Gräber der bereits Verstorbenen, wo auch Blumen niedergelegt wurden, fanden sich die 1951er im Freizeitgelände der Kolpingfamilie ein, um dort das „halbrunde“ Jubiläum zu feiern. Es begann mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen, ein üppiges Abendessen schloss sich später an. Dazwischen gab es unterhaltsame Programmpunkte, darunter auch ein Bildervortrag von Jahrgangskollege Peter Beichl, der das Treffen zusammen mit Doris Fink vorbildlich organisiert hatte. Es wurden Fotos gezeigt, angefangen von der Kindergartenzeit, die man in St. Ottilia in der Leiergasse und im evangelischen Kindergarten hinter der Kirche verbrachte, über den Schulbesuch u.a. in der alten Eppinger Volksschule in der Kaiserstraße, bis hin zu den zahlreichen Wanderungen und Ausflügen des Jahrgangs in der jüngsten Vergangenheit. Alle diese Fotos fasste Peter Beichl jetzt in einem Fotoalbum zusammen.
Die Veranstaltungen der 1951er sind stets gut besucht, immer wieder nehmen rund 30 Personen daran teil. Dies ist umso bemerkenswerter, als der Jahrgang tatsächlich nur ein Dreiviertel-Jahrgang mit knapp über 60 Mitgliedern ist, weil die Jahrgänge ab dem Jahr 1951 für eine bestimmte Zeit nicht wie zumeist ans Schuljahr, sondern ans komplette Geburtsjahr angelehnt wurden. 1951 war das Übergangsjahr. Und so gehörten damals alle vor dem 1. April (damals Schuljahresbeginn) geborenen Kinder dem Jahrgang 1950/51 an und die nach dem 1. April geborenen bis zum 31. Dezember 1951 dem Jahrgang 1951. Aber vielleicht ist ja gerade diese von oben verordnete Dezimierung der Grund für den außergewöhnlichen Zusammenhalt der 1951er.
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