Immer mehr Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg gefunden

In den letzten Jahren haben sich die Funde von Fliegerbomben deutlich gehäuft. Das hat viele Gründe. Zum einen werden die Bereiche von Harburg immer engmaschiger bebaut und es gibt immer besser Technologien zum Auffinden der Bomben. Das zeigt auf, dass viele Wohnhäuser und Mietshäuser gefährdet sind.

Bisher kaum Zwischenfälle

Erst vor kurzen wurde im Augsburg eine 1000 KG Bombe entschärft. Über 54.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Diese Zahl ist mehr als alarmierend. Denn diese Zahl gibt an, wie hoch die Zerstörungskraft dieser monströsen Bombe gewesen ist. In Harburg selbst wurden bisher „nur“ kleine Bomben gefunden. Doch diese wurden auch flächdendeckender über Deutschland abgeworfen.

Wer kommt für die Kosten auf

Die Kosten der für die Kampfmittelbeseitigung werden meist von der Stadt getragen. Doch kommt es zu Schäden durch die Bombe, wie in München, muss der Versicherer des Eigentümers die Haftung übernehmen. Nicht versicherbare Schäden, werden erst nach Prüfung später durch die Stadt kompensiert. Brandenburg musste in 2014 für Kampfmittelbeseitigung über 12,5 Millionen Euro bezahlen. Tendenz in 2017 weiter steigend.

Traumatisch für ältere Generation

Wenn Pflegeheime und Wohnungen geräumt werden müssen, weil eine Bombe im Wirkungskreis der Bombe liegt, ist das meist für ältere Menschen eine recht traumatische Erfahrung. Denn es kommen hier alte meist verdrängte Erinnerungen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs wieder hervor. Heutige Experten bezweifeln, dass Flächenbombardements den Krieg tatsächlich verkürzt haben. Man kann nur hoffen, dass nie wieder ein Krieg in Mitteleuropa und dem europäischen Kontinent passieren wird.
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