KfW fördert mehr Sicherheit für Ihr Zuhause

 
KFW fördert Einbruchschutz durch Einbau von Kamerasystemen im Eingangsbereich

Nach einem kurzen Rückgang der Einbruchsfälle vor einigen Jahren ist die Zahl der Straftaten seit 2009 jedoch wieder deutlich gestiegen. Neben einem finanziellen Schaden in Höhe von etwa 420 Millionen Euro jährlich aus circa 150.000 Fällen sind auch die psychischen Belastungen bis hin zur Traumatisierung der Opfer häufig gravierend und nachhaltig.

Leider haben Eindringlinge in vielen Fällen ein leichtes Spiel, sich Zugang zu fremden Wohnungen oder Häusern zu verschaffen, da viele Türen und Fenster nicht ausreichend gegen Einbrüche geschützt sind. Aus diesen Gründen sind Wohnungs- und Hausbesitzer vermehrt bereit, in Ihre eigene Sicherheit zu investieren und erhalten hierfür auch mittels Zuschüssen die Unterstützung seitens des Staates.

Wer kann die Fördermittel beantragen?


Privatpersonen die ihr Haus oder ihre Wohnung vor Einbrechern schützen wollen, können hierfür staatliche Zuschüsse in Anspruch nehmen. Seit dem Jahre 2017 hat die Bundesregierung das Budget enorm aufgestockt und die Fördergelder um das Fünffache erhöht.

Unabhängig vom Alter, werden Privatpersonen gefördert, die:

- Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit höchstens 2 Wohneinheiten sind.

- Ersterwerber eines sanierten Ein- oder Zweifamilienhauses und auch einer sanierten Wohnung sind.

- Einer Wohnungseigentümergemeinschaft aus Privatpersonen angehören.

Weitere Unterstützung bietet die KfW auch durch ihre günstigen Kredite für diese Bereiche an. Beide Möglichkeiten der Förderungen können jedoch nicht parallel zueinander für ein und die selbe Absicherung beantragt werden. Wer seine Fenster verstärkt vor Einbruch schützen will und gleichzeitig ein Kamera-System im Hauseingangsbereich installieren möchte, kann beispielsweise für die Fenstersicherung einen staatlichen Zuschuss und für die Installation der Kamera einen günstigen Kredit beantragen.

Welche Maßnahmen sind förderfähig?


Es gibt verschiedene Maßnahmen und selbst kleinere Umbauten, für die Fördergelder beantragt werden können:

- Das Nachrüsten einer einbruchsicheren Haus- oder Wohnungstür

- Die Installation von Einbruchsicherungen an Fenstern durch Gitter oder Rollläden

- Der Einbau einer Alarm- und Beleuchtungsanlage

- Der Einbau einer Gegensprechanlange

- Die Installation von Kamera-Systemen im Eingangsbereich

Wie hoch ist der Zuschuss?


Noch bis vor kurzem lag die Mindestsumme für eine Investition bei 2.000 Euro, um überhaupt Fördermittel in Anspruch nehmen zu können. Aufgrund der Entwicklung der letzten Jahre hat die KfW nun reagiert und diese Fördergrenze auf 500 Euro herabgesetzt. Dadurch können auch schon geringere Umbauten und Maßnahmen staatlich gefördert werden um eine Überwachungskamera kaufen zu können.

Die Höhe des Zuschusses der KfW beträgt 10 Prozent der Gesamtsumme, also mindestens 50 Euro. Der maximale Zuschuss bei höher gestalteten Sicherheitsmaßnahmen liegt bei 1.500 Euro.

Wie funktioniert die Beantragung?


Wichtig ist, dass der Antrag auf jeden Fall vor dem Beginn einer Umbaumaßnahme gestellt wird. Diese Antragstellung kann im Internet über das Service-Portal der KfW erfolgten. Das Verfahren funktioniert problemlos und schnell, so dass der Antragsteller zügig Bescheid erhält, ob der Antrag bewilligt wurde.

Nach Erteilung der Zusage, kann umgehend mit der Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen begonnen werden. Parallel zu der Bewilligung erfolgt auch eine Mitteilung darüber, wie nach Abschluss des Projektes über die Fördersummen verfügt werden kann. Die Durchführung der Umbaumaßnahme muss von einer qualifizierten Fachfirma ausgeführt werden.

Ein Fazit zum Schluss:

Jede Maßnahme, die zum Schutz und zur Sicherheit der eigenen Person sowie auch von Hab und Gut dient, schreckt Eindringlinge ab, ihr Vorhaben erfolgreich durchführen zu können. Das freut zum einen die Eigentümer und verärgert zum anderen die Einbrecher.

Hier kann unter anderem ein Kamera-System im Bereich der Eingangstür zur Abschreckung dienen. Ein nicht geglückter Einbruchsversuch ist schon schlimm genug, doch er hinterlässt lange nicht die Spuren, die ein erfolgreiches Eindringen in die Privatsphäre besonders im Kopf der Opfer verursachen kann.
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