Welche Gitarre für welche Musik?

 
Gitarrenarten

Wenn Sie Gitarre spielen lernen möchten, dann müssen Sie zunächst die vielen Gitarren-Arten kennen. Es gibt eine Vielzahl von Gitarren, die alle unterschiedlich eingesetzt werden. Sie können zu allen Anlässen verwendet werden, es gibt natürlich keine Vorschriften. Aber gerade als Anfänger werden Sie sich die Frage stellen: Welche Gitarre ist eigentlich die Richtige für mich? Fangen Sie am besten mit einer Akustik-Gitarre an, aber selbst hier gibt es verschiedene Modelle, die unterschiedliche Klänge erzeugen. In diesem Artikel werden Ihnen die verschiedenen Gitarren-Arten etwas näher gebracht, damit Sie sich auch für das richtige Modell entscheiden können.

Die Western-Gitarre


Diese Gitarre wird von Anfängern besonders gerne genutzt, sie ist vielseitig einsetzbar und etliche Musikstücke sind auf sie zugeschnitten. Die Saiten der Westerngitarre bestehen aus Stahl, Sie haben die Wahl zwischen sechs und zwölf Saiten. Doch gerade als Anfänger sollten Sie ein Modell mit sechs Saiten wählen. Hier ist das Griff-Brett besonders schmal und sie ist leicht zu spielen. Die Western-Gitarre hat einen hervorragenden Klang, die Töne sind kräftig und kommen klar aus dem Klang-Körper.

Die Konzert-Gitarre


Ebenfalls für Anfänger ist die Konzert-Gitarre sehr zu empfehlen. Kaufen Sie ruhig eine Konzert-Gitarre, mit ihr können Sie gar nichts falsch machen. Sie hat einen weichen und runden Klang, denn die Saiten bestehen aus Nylon und sind auch einfacher zu greifen. Doch gerade das macht sie zur klassischen Gitarre, mit der nicht unbedingt moderne Musikstücke aus der Rock-Szene gespielt werden sollten. Hier ist die Western-Gitarre wesentlich besser.

Die E-Gitarre


Wenn Sie es laut und deutlich mögen, dann greifen Sie zu einer E-Gitarre, sie ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Hier werden die Töne über einen Verstärker wiedergegeben, sie sind sehr laut und kommen deutlich rüber. Diese Gitarren sind in allerhand Formen erhältlich, hier ist keine besondere Vorschrift zu beachten. Der Klang-Körper der Gitarre ist ja auch nicht ausschlaggebend, für die Töne ist der Verstärker zuständig. Allerdings braucht die E-Gitarre immer einen Strom-Anschluss, sie kann also nicht so einfach mal ans Lagerfeuer mitgenommen werden. Sie wird mehr professionell eingesetzt, auf der Bühne ist sie ideal.

Die halbakustische Gitarre


Dieses Modell ist auch als Semiakustik-Gitarre bekannt, sie wurde in den 50er Jahren auf den Markt gebracht. Zwar ist der Korpus komplett hohl, aber der Klang-Körper ist sehr flach gehalten. Die Zargen sind eher schmal gehalten. Dadurch kann der klang sehr viele Varianten haben, diese Modelle sind als Rock-Gitarre und Jazz-Gitarre sehr beliebt.

Sonderausführungen


Das sind die bekanntesten Gitarren-Arten, obwohl es natürlich noch sehr viel mehr Varianten gibt. Hier werden noch ein paar Sonder-Gitarren vorgestellt, die Sie kennen sollten. Dazu gehören die Linkshänder-Gitarren, die es einem Linkshänder besonders leicht machen, dieses Instrument zu spielen. Sie können sich freilich von Anfang an, an eine „normale“ Gitarre gewöhnen, Sie können sich aber auch für eine Linkshänder-Gitarre entscheiden. Allerdings sollten Sie schon gut überlegen, ob diese Gitarre auch wirklich nötig ist, diese Modelle sind deutlich teurer. Alle Gitarren-Arten sind übrigens auch für Linkshänder auf dem Markt. Vielleicht haben Sie auch schon mal eine Doppelhals-Gitarre entdeckt? Sie hat zwei Hälse und erzeugt wunderbare Klänge. Einem Anfänger ist jedoch dringend abzuraten, sie ist sehr schwer zu spielen und für Neulinge nicht so gut geeignet.
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