Ausstellung im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim

Ottilie W. Roederstein: Porträt Waldemar von Baußnern, um 1920, Siebenbürgisches Museum
Im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim ist noch bis 16. März eine Ausstellung über den Komponisten Waldemar von Baußnern zu sehen.
Der 1866 in Berlin geborene Komponist und Dirigent entstammte einer bedeutenden siebenbürgischen Patrizierfamilie. Nach seiner Kindheit in Hermannstadt, Kronstadt und Budapest und dem Kompositionsstudium in Berlin führte ihn seine erste Stelle 1891 als Chorleiter nach Mannheim. Es folgten Stationen in Dresden, Köln und Weimar. 1916 wurde er Direktor des berühmten Dr. Hoch'schen Konservatoriums in Frankfurt und schließlich 1923 zweiter Sekretär der Akademie der Künste in Berlin. Neben vielen Verpflichtungen als Dirigent arbeitete von Baußnern unermüdlich an eigenen Werken. So entstanden nicht weniger als fünf Opern und neun Symphonien, die zu seinen Lebzeiten große Anerkennung fanden.
In der Ausstellung werden neben persönlichen Gegenständen und Porträts des Komponisten auch zahlreiche Originaldokumente präsentiert. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Siebenbürgen-Institut und wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Eingestellt von: Markus Lörz
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