Apotheke am Wegesrand

Irene Auch und Hannelore Jessen vom Netzwerk Haushalt zusammen mit der Kräuterpädagogin Helga Hennebold
Mit einem riesigen Strauß bunter Kräuter, so man sie zur Zeit am Wegesrand findet, begrüßte die Kräuterpädagogin Helga Hennebold die Damen des Netzwerks Haushalt. Sie ist eine excellente Kräuterkennerin. Unsere Großmütter hatten noch ein umfangreiches Wissen über Pflanzen und ihren Nutzen und wußten immer ein zuverlässiges Mittelchen gegen Unwohlsein oder Schmerzen. Schon allein die liebevolle Zuwendung zu dem Patienten hatte dabei einen großen Anteil am Heilungserfolg. Die Pharmaindustrie verdrängte mit er Zeit diese Volksheilkunde, doch neuerdings besinnen sich viele Menschen wieder auf dieses alte Volkswissen. Nicht nur Medizin wird aus Pflanzen bereit, viele Kräuter und Pflanzen können in den täglichen Speiseplan aufgenommen werden. Knospen, Blätter, Wurzeln und Samen verfeinern Salate, sind gut als Gemüse, Sirup, Saft oder Tee. Bekannt sind: Löwenzahn, Petersilie, Brennessel, Holunder, Fenchel, Kamille, Giresch, Gänseblümchen... Gegen sämtlich Leiden gibt es ein Kraut. Das wußten schon die Ägypter, Römer und Germanen. Unter Karl dem Großen mußten in Burgen und Klöstern per Gesetz Kräutergärten angelegt werden. Herausragend war auch Hildegard von Bingen. Sie war eine große Kennerin von Pflanzen, schrieb ihr Wissen auf und machte so den Nutzen der Kräuter allgemein bekannt.UMB
Eingestellt von: Ursula Baier
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