Auf dem Eppinger-Linien-Weg

Die Wandergruppe des Schwäb. Albvereins Heilbronn auf der Enzbrücke in Mühlacker-Dürrmenz. Im Hintergrund rechts die Ruine Löffelstelz.
Trotz hochsommerlicher Temperaturen nahmen 33 Wanderfreunde der Ortsgruppe Heilbronn des Schwäb. Albvereins die Strecke von Pforzheim bis Mühlacker unter die Füße. Vom Bahnhof Pforzheim-Eutingen wanderten sie hinunter an die Enz. Bald war lichter Hangwald erreicht, der den Aufstieg aus dem Enztal angenehm beschattete. Durch die Mäurachklinge erreichten sie den Eppinger-Linien-Weg. Dieser verläuft entlang der Verteidigungsanlage aus dem Pfälzer Erbfolgekrieg. Auf der Waldschanz gewährt ein nachgebauter Beobachtungsturm einen weiten Blick auf die Weinhänge des Enztals. Von dort führte der Weg hinunter ins KirnbachtaI zur Bräuningsmühle, um gleich darauf zunächst steil, dann gemächlicher auf den Gaisberg zu führen. Vom Waldrand bot sich den Teilnehmern ein herrliches Panorama: Sanft geschwungene Äcker und Wiesen, graugrüne Waldzüge in der Ferne, darüber ein sommerblauer Himmel. Aber auch die Neuzeit rückte ins Blickfeld: Strommasten wiesen zum Etappenziel; beim Umspannwerk verließen die Wanderer den Linienweg und wandten sich nordwärts entlang des Landgrabens nach Mühlacker-Dürrmenz, einem Waldenserort. Ein Steg über die renaturierte Enz führte in den Enzauenpark. Von dort waren es nur noch wenige Schritte zum Markt von Mühlacker. Im Gasthaus Scharfes Eck klang die Wanderung aus. BE
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