Auf dem Hohenasperg

Die Damen des Netzwerk Haushalt besichtigen den Hohenasperg
90 Meter überragt der Hohenasperg sein Umland und der Blick von der Autobahn aus ist beeindruckend. Die meisten Menschen wissen was von Gefängnis, aber kaum jemand hat diese große Festungsanlage selbst gesehen. Das Netzwerk Haushalt organisierte eine Fahrt auf den höchsten Berg Nordwürttembergs und hatte richtig Glück mit dem Wetter. In der Sonne leuchteten die fast abgeernteten Weinberg herrlich und die Aussicht ins Umland war fantastisch. Am Löwentor begann die Führung und bereits die wuchtigen Festungsmauern lassen ahnen welche Bedeutung der Hohenasperg hatte. Schon 600 v. Chr. war er für die Kelten ein wichtiges Zentrum und auch die Römer errichteten hier weitläufige Siedlungen. Verschiedene Besitzer veränderten die Festungsanlage immer wieder. Graf Ulrich machte den Hohenasperg zu seinem Fürstensitz und der Ausbau zur Festung und Garnision erfolgte um 1535. Beim Rundgang können die gut erhaltenen Festungsmauern und Kassematten besichtigt werden. Heute befindet sich im abgesperrten Inneren des Hohenasperg das Landesvollzugskrankenhaus und eine sozialtherapeutische Anstalt. Viele berühmte Gefangene haben schon auf dem Hohenasperg eingesessen. Eine Ausstellung des Hauses der Geschichte informiert ausführlich über diese rauhen, grausamen und interessanten Zeiten. UMB
Eingestellt von: Ursula Baier
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