Der Hexenprozess von Öhringen-Waldbach 1670.

Wann? 10.11.2016 19:30 Uhr

Wo? DGB-Haus, Gartenstraße 64, 74074 Heilbronn DE
Heilbronn: DGB-Haus |

Die Magd Maria Reh wurde 1670 der Hexerei beschuldigt. Dr. Peter Lucke aus Waldbach
wertete die handschriftlichen Protokolle aus und gibt einen interessanten Einblick in das Leben und Denken der damaligen Zeit. Verein für Genealogie in Nordwürttemberg

Der Hexenprozess von Öhringen-Waldbach 1670

Im Jahre 1670 wurde gegen Maria Reh, die Magd des Waldbacher Metzgermeisters Kurz, ein Hexenprozess eingeleitet. Der Nachtwächter Pötzel hatte sie um Mitternacht nackt und unansprechbar in einem fremden Garten angetroffen. Nach ersten Vernehmungen im Waldbacher Klosterhof brachten zwei bewaffnete Musketiere die Verdächtige ins Weinsberger Frauengefängnis, wo sie teils im Guten vom Stadtpfarrer Wemwein, teils unter Folter vom Schirmvogt Waldeisen verhört wurde. Was die seitenlangen handschriftlichen Protokolle dieses erstmals erforschten „Malefizfalles“ berichten und wie das Ganze ausgeht, wird Dr. Peter Lucke aus Waldbach im Einzelnen spannend darstellen und damit auch einen interessanten Einblick in das Leben und Denken vor fast 350 Jahren geben, wie es – auch im Vergleich zum Affaltracher Hexenprozess von 1648 – hinsichtlich des Hexenglaubens in unserer Gegend historisch noch greifbar wird.
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, den 10. November um 19.30 Uhr im DGB-Haus Heilbronn, Gartenstraße 64

Eingestellt von: Bärbel Biel
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