Die Geschwister Scholl. Wurzeln ihrer Kindheit in Hohenlohe und Mainhardter Wald.

Heilbronn: DGB-Haus | In diesem Vortrag wird Renate S. Deck aus Forchtenberg die Spurensuche von Hans und Sophie Scholl an den Geburtsorten und der Familie Scholl auch an deren Wurzeln festmachen. Ein vielschichtiges Familiensoziogramm von den Großeltern bis zu Hans und Sophie selbst zeichnet die Schollforscherin, die sich seit 1990 mit dem Thema beschäftigt. Sie schöpft aus eigenen Zeitzeugengesprächen, Recherchen, Begegnungen und Gesprächen mit Familienangehörigen.
Sogar in Langenburg fand Deck intensive Spuren zu Sophie und deren lebenslangen Freundschaft mit Lisa Remppis. Darüber entstand eine kleine Broschüre.
Über die Denkerinnerung erstellte Deck eine umfassende Wanderausstellung, die sie im Jahre 2010 erstmals im Bildungshaus Kloster Schöntal zeigte. Seit 2004 leitet sie eine kleine authentische Weiße Rose Gedenkstätte im Geburtsort von Sophie Scholl und Wohnort der Scholls Forchtenberg bis 1930.
Unterwegs in unzähligen Weiße Rose Stadtführungen in Forchtenberg und Langenburg erzählt sie die Kindheit bis zum Widerstand. So entstand 2006 der Hans und Sophie Scholl Pfad in Forchtenberg, an dem Sophie Scholl Rosen wachsen. Es gibt regelmäßig stattfindende Veranstaltungen, zuletzt die Taufe einer neuen Rose „Hans Scholl“ auf der Laga in Öhringen.
Vieles was Deck berichtet finden Sie noch in keiner Biografie, denn das Buchprojekt an dem Deck arbeitet sucht noch einen Verlag.
Für ihr Ehrenamt erhielt sie 2011 die Ehrennadel für Heimatpflege und 2015 das Bundesverdienstkreuz am Bande.
„Nicht für mich“, meint sie, „sondern für die Erinnerung, dass es diese jungen Menschen und ihren Mut gab und wir es nicht vergessen!“
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, den 13. Juli um 19.30 Uhr im DGB-Haus Heilbronn, Gartenstraße 64
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