Exkursion ins Technoseum Mannheim am 21. Juli 2016

Gut informiert stiegen Mitglieder und Gäste des Historischen Vereins aus dem Kleinbus, um das Museum für Technik und Arbeit zu besuchen. Frau K. Chittka-Wittig, Mitarbeiterin der Städt. Museen und des Technomuseums Mannheim, hatte die Führung. In einem parkähnlichen Gelände, nahe dem bekannten Luisenpark, steht das moderne, symmetrische Gebäude, dessen div. Maschinen und Instrumente auf die Materialien Holz, Textil, Metall festgelegt werden können, in Abteilungen A bis F. Mitmach- und Vorführaktionen werden angeboten, auch Wechsel-ausstellungen. Erste Voraussetzung für „getaktetes“ Arbeiten war die Zeitangleichung, erst ab 1800 schlugen alle Turmuhren dieselbe Stunde. Die „Laufmaschine“ des Herrn von Drais (1817) musste in Mannheim unbedingt präsent sein. Das gilt auch für die Heidelberger Druckmaschine (von 1850). Eine Dampflok, Webstühle, eine Getreidemühle – alles einsatzfähig aufgebaut. Wasserleitungen und Arbeitsschuhe waren noch aus Holz, aber es gab auch schon eine Hebammenschule. Gebärstuhl und medizinische Instrumente (Aderlaßschnepper, Klistierspritze) zeigen Entwicklung und Fortschritt. Heilbronn (Mitte des 19. Jh), die Papierstadt, ist vertreten durch die Maschine "Heilbronner" von Johann Jakob Widmann. In der "Arbeiterkneipe" gab's die wohlverdiente Erholung.
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Eingestellt von: Anneliese Lache
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