Fahrt nach Duttenberg am 23. Juni 2015

Dorfbrunnen in Duttenberg
Die „Reise“ nach Duttenberg war kurz; am Schafstall bzw. am steinernen Kruzifix stieg eine Gruppe des Historischen Vereins Heilbronn aus dem Bus und Gästeführer Wolfgang Dürr begann den Rundgang. Die mittelalterlich-christliche Geschichte beginnt im achten Jahrhundert, davor waren die Römer im heutigen Stadtteil von Bad Friedrichshall unterwegs. An der Jagst befand sich ein Uferkastell, das zum Odenwaldlimes gehörte. Franken folgten den Allamannen, die Siedlung wurde vom Tal, wo heute noch die Heiligkreuzkapelle steht, auf die Höhe verlegt. Erste Nennungen finden sich im Lorscher Kodex, ab 1668 ist die Gegend in Händen des Deutschen Ritterordens. Das zeigt sehr schön der Dorfbrunnen mit eingemeißelten Zeichen und „Musketenwasserläufen“. In der Kirchgasse stehen zwei Schulhäuser, das jüngere aus königlich württembergischer Zeit. Durch ein Tor des ehemaligen Friedhofs geht’s zur Kirche, ein vorbildlich ausgestatteter Barockbau. Dahinter liegen am Kelterplatz mit Maibaum und Weitblick die alte Kelter (als Halle genutzt) und der Herrenhof. Auf dem Dorfplatz, vor dem Rathaus mit eingebautem Backhaus, steht der Wagen mit Verpflegung zur Mittagspause. Danach geht’s zum Kraftwerk. 1914 für die Saline gebaut, an Südzucker verkauft, laufen Turbinen und Generatoren auf vollen Touren.
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Eingestellt von: Anneliese Lache
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