Fahrt zur Ausstellung "Ein Traum von Rom" in Stuttgart

Römer? Kennt man doch - so mögen manche gedacht haben, denn der Andrang war nicht groß, als der Historische Verein nach Stuttgart fuhr zur Ausstellung "Ein Traum von Rom"; das römische Stadtleben in Süddeutschland hatte viele Facetten. Der Bezug zur Zentrale in verschiedenen Siedlungsformen wird immer geprägt durch drei T: Tempel, Theater, Thermen. Das größte Zentrum im Norden war Trier, daher war das Rheinische Landesmuseum neben dem Württembergischen beteiligt an der ersten Schau zur römischen Stadtkultur. Diese wird auch geprägt von Prestige und Wohlstand. Die Lager der Legionäre am Limes sind der Beginn der Besiedlung im germanischen Bereich, nicht nur Familien, auch Händler und Handwerker ließen sich nieder, bewohnten die typischen Streifenhäuser (Wimpfener Haus). Mit dem Giebel und dem Gewerbe zur Straße waren sie ein Vicus. Den Status einer Stadt machte nicht ihre Größe aus, sondern ihre Rechtslage. Die Verwaltung wurde ehrenamtlich ausgeübt zu Ehren von Roma Eterna, dessen Luxus wurde überall nachgeahmt: Säulen, Götterstatuen, Fresken, Mosaiken, Heizungen. Kleine Parfümfläschchen und große Amphoren wurden eingeführt. Der Straßenbau war Hauptanliegen in allen Coloniae. Außerhalb der Siedlungen wurde bestattet, Grabmäler - sehr persönlich gehalten - sind überliefert.
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Eingestellt von: Anneliese Lache
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