Fahrt zur Ausstellung "Kaiser Maximilian" (1459 - 1519)

Am Vormittag fuhr der Historische Verein nach Mannheim. Das Reiss-Engelhorn-Museum zeigt im Zeughaus "Kaiser Maximilian I. - Der letzte Ritter und das höfische Turnier". Wer nicht genau gelesen hatte, konnte enttäuscht sein: Persönlichkeit und Regent wurden nicht vorgestellt. Gerhard Bauer, der die Fahrt betreute, gab eine ergänzende Darstellung von Leben, Politik und Kriegszügen. Ein Gemälde, nicht das von Dürer, zeigt Maximilian gleich neben einer phantastischen, geölten Rüstung einschließlich Schnabelschuhen, die man bald auszog, weil man sich damit nicht bewegen konnte. Ähnlich ist es mit den geschlossenen Visieren unter denen kaum geatmet werden konnte, weil Helme "gepolstert" waren. Zu den Turnieren, die vier Tage dauerten, gab es bestimmte Waffen und am Ende ein Fest "Freydal", das genau so nach festen Regeln ablief. Maximilian hat an vierundsechzig Turnieren teil- genommen, seine Taten geschildert u.a. im "Weißkunig" und bildlich darstellen lassen in einem Triumphzug. Die Zeit der Feuerwaffen begann, Maximilian wollte das Rittertum samt seinen Idealen aufleben lassen, warb aber für sein Söldnerheer Landsknechte an. Das Reichskammergericht und der Ewige Landfriede fallen in seine Regentschaft, die von Verlusten, Kompromissen, Verehelichungen geprägt war. neu
Eingestellt von: Anneliese Lache
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