Führung in Bad Wimpfen am 12.10.2013

Epitaph in der ev. Stadtkirche Bad Wimpfen
Weder zum Talmarkt noch zum Weihnachtsmarkt - beide haben eine Jahrhunderte alte Tradition - fuhr der Historische Verein nach Bad Wimpfen. Eine Stadtbegehung mit Dr. J. Hennze war angesagt, leider bei sehr schlechtem Wetter. Die Geschichte der einstigen Reichsstadt ist eng mit der der Staufer verbunden. 1235 mußte sich hier Heinrich VII seinem Vater Friedrich II unterwerfen. Im Burgviertel zwischen dem Roten und dem Blauen Turm sind viele Baudenkmale erhalten. Der Blaue Turm hoch über dem Neckar ist bis heute das Wahrzeichen der Stadt, bewohnt von einer Türmerin! Im 30jährigen Krieg hat der Ort sehr gelitten und an Bedeutung verloren, dennoch haben sich Persönlichkeiten wie der Heerführer Tilly (Schlacht bei Wimpfen 1622) oder der Schriftsteller Mark Twain hier aufgehalten. Fremde kommen zahlreich, wie in der ev.Pfarrkirche zu bemerken war. Die dreischiffige Hallenkirche hat außer ihrem imposanten Rippengewölbe, den Wandmalereien, der goldbetonten Kanzel noch sehr vieles zu bieten. Die kath. Kirche ist die des ehemaligen Dominikanerklosters. Über die Stadtmauer ging's hinunter in den Graben zur Einkehr.
Durch die Geschichte bedingt wurde Wimpfen erst 1952 ins Land Baden-Württ. eingegliedert, zuvor war es hessisch. neu

Eingestellt von: Anneliese Lache
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