Führung zu den Epitaphien der Talheimer Kilianskirche

„Eigene Anreise“ führt den Historischen Verein und seine Gäste selten zum Treffpunkt: Rathausplatz Talheim. Dietrich Gaa vom Heimatgeschichtlichen Arbeitskreis gab Informationen, zunächst zum hoch gelegenen Ganerbenschloß. Das untere Schloß, vom Deutschen Orden gebaut, wurde erwähnt. Der Orden bestand auf einem großen Anteil katholischer Bevölkerung, die Schozach teilte den Ort entsprechend. Jeweils auf den Höhen stehen die Kirchen, die katholische erst seit 1886. Einen „neuen“ Friedhof außerhalb gibt es seit 1970. Über neunzig Stufen wurde die evangelische Kilianskirche erreicht, mit einem Chorturm aus dem 11. Jahrhundert. Die Herren von Talheim hatten sie erbaut und zur Grablege genutzt – vier Jahrhunderte lang. Eine Power-Präsentation verschaffte einen Überblick über Grabmäler, Epitaphien, Namen, Geschlechter und unzählige Wappen, entsprechend der Jahrhunderte in unterschiedlicher künstlerischer Gestaltung. Hans Ulrich von Talheim, Letzter seines Geschlechts, starb 1604, sein bunt gemaltes Epitaph mit zwei verstorbenen Kindern und zwei Ehefrauen zeigt anstatt Ahnenproben (= Wappen) korinthische Säulen; das letzte Grabmal ist aus dem Jahr 1765. Grabplatten finden sich am Boden und an den Wänden - da gibt es auch frühgotische Fresken, gut renoviert. Abschluß im Café am Ort.
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Eingestellt von: Anneliese Lache
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