Ganztagsfahrt Rastatt, 12. Mai 2015, Leitung B. Hermann

Auf dem Weg ins Rastatter Schloß
Fährt der Historische Verein ins Badische ist es fast auffällig, in Rastatt war's dann „überregional“. Hier war die Residenz von Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden, genannt Türkenlouis, er war Oberkommandierender im kaiserlichen Heer und schlug die Türken vor Wien. Sein Schloß ließ er, erstmals auf deutschem Boden, Versaille nachbauen. In Anlehnung an die Revolution von 1848/49 und die erste deutsche Verfassung ist heute u.a. eine Erinnerungsstätte des Bundesarchivs eingerichtet. Auf dem Mittelbau steht ein goldener Jupiter, der seine Blitze über die Stadt schleudert. Auf kleinem Spaziergang wurde der Marktplatz erreicht mit barocker Kirche und Rathaus, dessen Wappen auf den Weinhandel verweist. An der Schloßkapelle am Park wurde der Bus wieder bestiegen und im Vorort Förch Mittag gegessen. Der „Nachtisch“ war das “zauberhafte Lust- und Jagdschlößchen“ Favorite (1727) der Markgräfin Sybilla Augusta. Sie hatte für zwanzig Jahre eine sehr rührige Regentschaft übernommen. Schon die Fassaden mit Rheinkieseln lassen Außergewöhn-liches erwarten. Alle handwerklichen Techniken sind anzutreffen: blau-weiße Fliesen dominieren genau so wie farbiger Stuckmarmor, Seidentapeten mit Wollstickerei, Stuck- und Freskendecken, erlesene Möbel... Über die Allee ging's zum "Abschiedskaffee". neu
Eingestellt von: Anneliese Lache
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