Gott setzt in Bewegung

Michael Kestner hat weite Wege zurückgelegt. In Bonn ist er geboren, in Siebenbürgen aufgewachsen, in Baden-Württemberg hat er gelernt und studiert, seit 1985 lebt er mit seiner Frau in Bangladesch. Das kleine Land am Golf von Bengalen – es hat ein Drittel der Fläche Deutschlands – ist mit 160 Mio Einwohnern das dichtbesiedeltste Land der Welt. Das Leben dort ist in mancher Hinsicht einfacher als bei uns, wie Kestner im Vortrag bei der Süddeutschen Gemeinschaft anhand von Alltagsgegenständen und Bildern zeigt. Probleme werden dort anders gelöst. So sorgen eindrucksvolle Bodenschwellen für die Disziplin der Autofahrer. Die Disziplin in den Schulen ist dagegen schwerer herzustellen. Seit die Prügelstrafe verboten wurde, haben Lehrer Mühe, ihre Klassen mit 80 Schülern im Griff zu behalten. Regine Kestner ist deshalb in die Lehrerausbildung eingestiegen und vermittelt modernere pädagogische Konzepte. Die Mitarbeiter der Liebenzeller Mission arbeiten auch in einem Kinderheim für Jungen mit. Dort betreuen und erziehen sie die Kinder nicht nur, sie nehmen auch bei der Vermittlung ihrer Ehen die Stelle der Eltern ein. Kestners Rückflug ist für den 8. Januar gebucht – weil Jesus Christus, der für sie und für die Menschen in Bangladesch die Hoffnung ist, sie wieder in Bewegung setzt.
Eingestellt von: Siegtraud Östreicher
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