Jazzband-Parade im Mehrgenerationenhaus

Mississippi-Blues dargeboten von Franz Kraus
Trotz orkanartigem Sturm war das Café-Bistro der Genusswerkstatt am Faschingsdienstag bis auf den letzten Platz gefüllt. Man wähnte sich in New Orleans beim Karneval, als die Musiker der Friends of Dixieland in einer Jazzband-Parade mit Strohhüten und weißen Hemden in die Räumlichkeiten einzogen. Schon vor dem Konzert der Mitmachbühne hatten sich die Urgesteine der Heilbronner Jazzszene zum Musikerstammtisch getroffen, den Toni Funk reorganisiert hatte. Auf dem Programm des elf Mann starken Dixielandorchesters standen dann wieder viele swingende Dixielandstücke, Evergreens und alte Tonfilmschlager. Mehrere neue Musiker waren zum Mitspielen dazugestoßen. So blies Franz Kraus erdigen Mississippi-Sound auf seiner Bluesharmonika, Saxophone, Posaunen und Trompeten sorgten für kräftige Akzente. Im Hintergrund, aber nicht überhörbar, spielte Andreas Benz das große Sousaphon. Fritz Resech, Posaune und Helmut Hamberger, Klarinette begeisterten mit launigen Gesangstexten. Variantenreiche Bläsersoli während der Jam-Session und ein zahlreiches, begeistertes Publikum erfreuten auch die Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Frau Barth. Sie verabschiedete die Besucher mit launigen Worten in eine ruhige Nacht. Der Sturm hatte sich beruhigt, die Dixielandfreunde hatten ihn wohl weggeblasen.
Eingestellt von: Werner Philipp
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