Kaffeehausgeschichten

Ulrike Kieser-Hess - Bildmitte hinten - beim Netzwerk Haushalt mit Kaffeehausgeschichten
"Schwarz wie der Teufel, heiß wie die Hölle, rein wie ein Engel, süß wie die Liebe!" So sollte Kaffee sein, meinte Talleyrand bereits im 19.Jdh. Zu dieser Zeit hatte der Kaffee in Europa schon viele Liebhaber gewonnen. Es wird angenommen, daß Äthiopien das Ursprungsland des Kaffees ist und sich von dort aus im arabischen Raum verbreitete. Im 16. Jhd. begann sein Siegeszug in Europa. In allen Metropolen wurden Kaffeehäuser eröffnet. Legendär ist die Kultur der Kaffeehäuser in Wien und wird bis heute gepflegt. Die Journalistin Ulrike Kieser-Hess - Expertin für Kaffeehausgeschichten - berichtete beim Netzwerk Haushalt über die Entwicklung des Kaffees, die Kaffeehäuser und die Menschen die in diesen Häuser ein und aus gingen. Kaffeehäuser waren schon immer Orte, an denen sich gerne Künstler trafen und austauschten oder einfach ihre Tage in Gesellschaft verbringen wollten. Sie waren auch Keimzelle für Meinungsbildungen und Zeitungen lagen oft in großer Auswahl bereit. Beethoven diente ein Weiner Kaffeehaus als Konzertsaal und Mozart spielte dort Billard. Heine ging gerne dorthin und Erich Kästner schrieb Bücher im Kaffeehaus. Auch die Zuhörerinnen genossen während des interesssanten Vortrags eine gute Tasse Kaffee.UMB
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