Kammermusik und Wein vor den Tanks

Fagottquartett der JOA
"Ich habe mich schon den ganzen Tag auf dieses Stück gefreut", sagte Michael Böttcher, musikalischer Leiter der JOA, in seiner Ankündigung des Höhepunkts des Kammermusikabends am 9.November in der Genossenschaftskellerei: Mozarts Hornquintett Es-Dur, in dem Hornist Felix Baur - sicher und klangschön von 4 Streichern begleitet - mit samtenen Ton und perlenden Läufen die Zuhörer begeisterte. Kellereivorstand Justin Kircher fehlten anschließend die Worte: "Wau!!!" - mit gefühlten 3 Ausrufezeichen - gab er überwältigt seine Eindrücke wieder. Ihm sei klargeworden, warum die JOA so gern im Maischeabtropfraum musiziere: "Die Akustik ist fantastisch und kommt gerade den Bläsern entgegen". Das bestätigte sich schon im einleitenden Fagott-Quartett von Devienne, in dem sich der Fagottklang von Lisanne Traub im Zusammenwirken mit den Streichern prächtig entfaltete. Auch die weiteren Stücke boten Besonderes: Das Duo von Stamitz und das 6. Brandenburgische Konzert von Bach kommen ohne die Violinen aus, was das Klangvolumen in diesem Raum nicht beeinträchtigt. Viel Beifall aus dem vollbesetzten Zuhörerraum für die stimmungsvolle Darbietung bei Kerzenschein mit Snacks und Wein. Gut, dass Justin Kircher vorsorglich Premiumweine ausgesucht hatte, deren Qualität zum akustischen Genuss passte.
Eingestellt von: Michael Bast
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