Kultur im Klinikum: Musik und Poesie

Mit ihren Querflöten versetzten die Musikerinnen die Besucher in vorweihnachtliche Stimmung.
Gesundbrunnen in der Kapelle aufgeführt. Daniele Marxen, Lena Friedle, Lena Heimberger und Carolin Veith, alle Querflöte, spielten in dieser außergewöhnlichen Besetzung weihnachtlich Musikstücke. „Trepak from the Nutcracker Suite“ von Peter Tschaikowski setze gleich zu Beginn den musikalisch anspruchsvollen Maßstab. Bekannte Stücke wie „In dulci jubilo“ von Johann Sebastian Bach und „Tochter Zion“ von Georg Friedrich Händel rahmten die Lesung von Reinhard Buyer, ehemaliger Krankenhausseelsorger, ein. „Wie der Stotterer Balthasar geheilt wurde“ von Rolf Walker oder „Der Tanz des Räubers Horrificus“ von Karl Heinrich Waggerl bannten die Zuhörer. Beide Erzählungen schildern, wie friedliche Atmosphäre und ruhige Ausstrahlung Menschen verändern können. So wird der stotternde König von seinem sprachlichen Handicap geheilt und alle Wüstenbewohner erleben den furchterregenden Räuber von seiner sanften Seite. „Er hat ja ein weiches Herz!“, erzählte die Springmaus. „Vor dem Kinde hat er getanzt“, zischte die Schlage. Zum Schluss bedankte sich die Initiatorin Roswitha Löffler bei den Mitwirkenden sowie Professor Hans-Joachim Rumpelt und Dr. Paul-Anton Grathwohl für die großartige Unterstützung - und die Besucher sangen „O du fröhliche“.(pag)
Eingestellt von: Ina Armbruster
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