Nachmittagskaffee mit Anette Geisler

Geschichten und Anekdoten, Heiteres und Ernstes, Wichtiges und Nebensächliches sollte am Montag, 05. Mai mit Anette Geisler vom Stadtarchiv Heilbronn, bei Kaffee und Kuchen, ausgetauscht werden.
Das Alte zu bewahren und offen für Neues, dafür standen die Besucherinnen und ein Mann.

Wie war das als Opa die Oma freite? An Kindergarten und Schulzeit wurde erinnert, strenge Lehrer und Tatzen. Die Schwester wurde aufgesucht wenn ein Pflaster benötigt wurde. Wie ist es heute? Wie leben und lernen die Enkelkinder? Überhaupt beobachten Frauen offensichtlich die gesellschaftliche Entwicklung sehr gut. Waren die Mütter noch für Haushalt und Hof, Betrieb oder Gastahaus zuständig, erlernten die Töchter einen Beruf und strebten die Selbstständigkeit an.

Zahlreiche Vereine prägten das gesellschaftliche Leben. Auch hier ist der gesellschaftliche Wandel feststellbar..
Gaststätten dienen nicht mehr als Vereinslokal, die Freizeitkultur hat sich geändert und auch die weithin beliebte Frankenbacher Kerwe wird nicht mehr gefeiert.

Trotz der Nähe zu Heilbronn blieb Frankenbach ein eigenständiges, lebendiges Dorf, mit geradlinigen, selbstbewussten Menschen. Möge auch in Zukunft der Spagat zwischen eigenständiger Kultur und Stadtteilrolle gelingen.
Ein Ansatz dazu kann die Erinnerungskultur sein.
Eingestellt von: Alexander Schillinger
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