Salz unter Frankenbach

Salz, das weiße Gold, wurde vor vielen Millionen Jahren als Rückstand eines Meeres gebildet.
In Frankenbach erreichte die Schicht eine Stärke von 20 bis 24 m Dicke.
Wie Herr Eckehard Schneider, ehemaliger Vorstandsprecher der Südwestdeutschen Salzwerke AG, in seinem Vortrag am 21.04.2015 vor dem IK Heimatgeschichte Frankenbach berichtete ist das Bergwerk Heilbronn zusammen mit dem in Bad Friedrichshall - Kochendorf von großer Bedeutung für Heilbronn und seine Region.
Seit dem Jahre 1885 wird in Heilbronn Salz in über 200 m Tiefe Salz abgebaut.
Inzwischen ist der Abbau in dem Revier unter dem Ort abgeschlossen. Die 80 km Hohlräume werden jetzt systematisch verfüllt. Dazu ist es notwendig Sprengarbeiten durchzuführen.
Neben Salz für die Lebensmittelindustrie, ca. 120 000 Tonnen im Jahr, wird je nach Winterbedarf ca. 1 Million Tonnen Streusalz abgebaut. Vom Heilbronner Salzhafen ist der Neckar der wichtigste Transportweg für das Salzbergwerk.
In Heilbronn lagerte während der Kriegsjahre unter anderem der Seifert - Altar im Bergwerk. Diese Aufgabe erfüllt das Salzbergwerk heute noch. Wichtige Dokumente und Kunstwerke lagern hier im Untertagearchiv sicher in Containern.
Eingestellt von: Alexander Schillinger
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