Siebenbürgen

Im Rahmen der Reihe „Unser Weg nach Frankenbach“, befasste sich am 17.11.2015 der Interessenkreis Heimatgeschichte mit den Siebenbürger Sachsen,
welche hier eine neue Heimat gefunden haben.
Helmut Groß führte mit Wort und Bild durch die bewegte Geschichte Siebenbürgens.
Schon ab 1142 siedelten Menschen aus dem Raum westlich des Rheins in der Herrmannstädter Provinz.
Etwa 100 Jahre später errichtete der deutsche Orden Burgen und Dörfer.

Schon 1600 besaß Siebenbürgen ein hervorragendes Bildungswesen. Alle Kinder sollten eine ausgezeichnete Schulbildung genießen.
Dies hält bis heute an, wenn auch die Schüler vorwiegend rumänisch sind.

1945 wurden mehr als 100.000 Volksdeutsche aus Rumänien, überwiegend Frauen, zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion verschleppt.
Die Totalenteignung der deutschen Bauern folgte. 1956 erfolgte die Rückgabe von Häusern und Höfen (ohne Grundbesitz) an Deutsche.
Die verbliebene Bevölkerung musste die Folgen der Kommunistischen Machtübernahme erdulden.

Heilbronn war bekannt für das „Heilbronner Modell“. Die von Simiatkovski – Werner für die Diakonie entwickelte Einrichtung betreute,
die Aussiedlerfamilien sehr intensiv und erleichterte den Einstieg in das Beruf-und Schulleben durch die Einrichtungen auf der Schanz.
Eingestellt von: Alexander Schillinger
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