Spätsommer im Odenwald

Auf der Kuppe des Katzenbuckels, derm höchsten Geländepunkt der Wanderung des Heilbronner Albvereins, postierten sich die Teilnehmer vor dem 18 m hohen Aussichtsturm zum Gruppenbild.
Mit Stadtbahn und Schienenersatzverkehr fuhren 28 Mitglieder und Gäste des Schwäb. Albvereins Heilbronn nach Zwingenberg. Von hier aus führten Martin Fritz und Renate Simon die Wanderung durch die wild-romantische Wolfsschlucht. Der abenteuerliche Weg verlief über teilweise hohe Stufen an großen Felsbrocken und steilen Felswänden vorbei. Umgestürzte Baumstämme mussten überwunden werden und an manchen Stellen ging es über Geröll durchs Bachbett oder über kleine Steinbrücken. Eindrucksvoll war, wie sich das Wasser den Weg in den Fels gegraben hat. Nach dem beschwerlichen Anstieg führte die Wanderung durch ein Seitental weiter hoch, bis kurz vor Unterdielbach die Höhe erreicht war. Nach der hier eingelegten Mittagsrast führte der Weg über freies Feld bis an den Ortsrand von Waldkatzenbach. Hier begann der Anstieg auf den Katzenbuckel. Auf der Gipfelkuppe des mit 626 m höchsten Berges des Odenwaldes war der Scheitelpunkt der Wanderung erreicht. Auf dem Katzenbuckelsteig wanderte die Gruppe auf schönen Waldpfaden und in vielen Serpentinen wieder hinab ins Neckartal. Vorbei an der Ruine Eberbach war auch bald das gleichnamige Städtchen erreicht. Hier war im Gasthaus „Grüner Baum“ am Neckarufer für die Schlusseinkehr reserviert und bald waren die Strapazen der Wanderung vergessen. Hü
Eingestellt von: Horst Breitenberger
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