UNICEF: Immer mehr Kinder getötet und verletzt

Kämpfe im Jemen - Köln, den 7.4.2015.
Seit Ausbruch der Kämpfe im Jemen wurden nach Angaben von UNICEF mindestens 74 Kinder getötet und 44 schwer verletzt. Dies sind vorsichtige Schätzungen – die tatsächliche Zahl der Opfer dürfte angesichts der intensiven Kämpfe der vergangenen Tage viel höher liegen.
„Die Situation ist sehr gefährlich. Krankenhäuser sind überfüllt und sogar Krankenwagen werden entführt“, sagt Julien Harneis, Leiter von UNICEF im Jemen. „Kinder werden getötet, verletzt, müssen fliehen. Ihre Gesundheit ist in Gefahr, sie können nicht mehr zur Schule gehen. Alle Konfliktparteien müssen den Schutz der Kinder sicherstellen.“ Landesweit waren bis Ostermontag über 100.000 Menschen vor den Kämpfen geflohen.
Immer wenn es die Sicherheitslage erlaubt, versorgen UNICEF-Teams zusammen mit Partnern die Menschen mit sauberem Wasser und unterstützen die Gesundheitsversorgung. In Aden und zwei weiteren Städten im Süden des Landes stellt UNICEF Treibstoff für den Betrieb von Wasserpumpen bereit, da die Trinkwasserversorgung an vielen Stellen beschädigt ist. Der Zusammenbruch der Wasser- und Abwassersysteme erhöht das Krankheitsrisiko.

Pressekontakt: Rudi Tarneden, Sprecher UNICEF Deutschland, 0221/93650-235 oder -315,
E-Mail: presse@unicef.de www.unicef.de
Eingestellt von: Marcel Schröder
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