Unser Weg nach Frankenbach - Rußlanddeutsche

Heilbronn: Bürgeramt | Von den Deutschen aus Russland berichtete Katharina Martin auf Einladung des IK Heimatgeschichte Frankenbach am 24.01.2017.
Vor zwei- bis dreihundert Jahren verließen Deutsche aus wirtschaftlichen und politischen Gründen ihre Heimat und siedelten sich in Russland an. Im zweiten Weltkrieg verfolgt, erlitten die deutschen Volksgruppen unbeschreibliches.
Wie sie befassen sich einige der Aussiedler mit ihrer Familiengeschichte. Fast unerträglich sind die Menschenschicksale Verfolgung, Deportation, Hass und Hetze.
Nach dem Moskauer Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion reisen ab 1971 bis 1982 70.000 Russlanddeutsche nach Deutschland aus.
Kinder und Jugendliche haben es schwer. Sie sind sowjetisch aufgewachsen und müssen mit den Eltern die Heimat verlassen. Dort waren sie die Deutschen, hier die Russen. Auch die Erwachsenen haben Schwierigkeiten anzukommen. Das heimatliche Deutsch ist veraltet. Deutschland ist nicht auf die Neubürger vorbereitet. Inzwischen haben die meisten Fuß gefasst, in Schule und Beruf sind sie integriert und erfolgreich. Hier sind sich Teilnehmer, wie Katharina Martin einig: wichtig ist aufeinander zuzugehen und gegenseitiger Austausch um Verständnis für einander zu entwickeln.
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