Vom Landturm nach Lauffen

Am römischen Gutshof in Lauffen
Eine Wanderung mit viel Kultur bot Wanderführer Hans-Jürgen Staas vom Landturm nach Lauffen. Mit hochgekrempelten Hosen und dankbar für die Wanderstiefel passierte man die schon vorbereiteten Äcker, wo das bisschen Regen nur ausgereicht hatte, die Erdbrocken auf dem Weg ordentlich aufzuweichen. Dann waren die Weinberge erreicht und der Blick ins Neckartal öffnete sich. Welch ein Glück, dass bei der Rebflurbereinigung 1978 die Überreste des römischen Gutshofs sichtbar wurden, der nun in seiner ganzen Größe besichtigt werden kann. Beim Krabbenfelsen ließen es sich die meisten nicht nehmen, einen direkten Blick ins Neckartal zu werfen. Dann ging es weiter nach Lauffen hinein und gefangen von den vielen Häusern am Straßenrand brachte erst ein zweiter Blick die alte Lauffener Stadtmauer ins Visier. Beim Überqueren des Neckars lag die Regiswindiskirche im Blickfeld. Jetzt lockte das Mittagessen im Chinarestaurant Hongkong, das mit seinem großen Nebenzimmer genügend Platz für alle Wanderer bot. Nach dem Essen stand ein weiterer berühmter Lauffener auf dem Programm – Friedrich Hölderlin mit seinem Museum und dem Hölderlin-Kreisel, den Isabel Rothley erklären konnte und der anschließend aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wurde, ehe sich die Gruppe zur Rückfahrt aufmachte.ES
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.