19.02.2017 Königsweihen, Eule und Silberreiher im Stromberg

Kurz nach dem Parkplatz wurde der erste Seewaldsee erreicht. Noch ist es der wärmenden Sonne nicht gelungen ihn ganz aufzutauen
Angeregt durch die Ausschreibung der Naturfreunde Heilbronn kamen d‘ Gaby und de Erich auf die Idee, auch im Stromberg zu wandern. Da sie die Illinger Tour bereits kannten, entschieden sie sich spontan für Horrheim und den Baiselberg. Der Gipfel des Baiselberg ist mit 477 m die höchste Erhebung im Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Gestartet sind die Wanderer am Parkplatz bei den Seewaldseen. Das erste Ziel war die Klosterausgrabung des ehemaligen St. Trinitatis. Dieses Nonnenkloster gab dem Wegabschnitt auch den Namen „Klosterberg“. Trotz des sonnigen Wetters gingen die Drei fast alleine durch den Wald. Bis auf eine große Wandergruppe an der Klosterberghütte trafen sie sonst fast nur Mountainbiker. In so einer individuellen Gruppe kann man die Natur intensiv erleben. Gleich zu Beginn war am Himmel über den Weinbergen eine Gruppe Rotmilane unterwegs. Auch die verblühten Golddisteln vom letzten Jahr und der gerade neu erblühte Nieswurz wurde von den Wanderern gebührend beachtet. Das Naturdenkmal Salzeiche, die leider gefällt wurde und nur noch als Totholz zu erkennen ist, konnte über eine Abkürzung des Weges erreicht werden. Wenig später schwebte tatsächlich eine Eule durch die lichten Bäume. Die Gruppe machte eine kurze Pause am Hamberger See und wanderte dann am Steinbachhof vorbei. Wenig später konnten sie beobachten, wie sich ein Silberreiher auf einem Feld nieder ließ und dort auf der Hangkante entlang stolzierte. So macht das Gewann "Tiergarten" seinem Namen alle Ehre.
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