Heilpflanzen im Oberrheintal

Bei der Führung durch den Heilpflanzengarten der Firma Terra Medica in Stutensee-Staffort.
Das Oberrheintal nördlich von Karlsruhe war das Ziel des

Jahresausflugs des NABU

. 30 Naturschützer besuchten des Heilpflanzengarten der Firma Terra Medica Dr. Schwabe in Stutensee-Staffort. Mit 600 verschiedenen Heilpflanzenarten ist dies die artenreichste Arzneiplanzenkultur Europas. Die 13 Hektar große Fläche dient der Gewinnung von 900 homöopathischen Urtinkturen.
Anschließend führten die Organisatoren Britta Böhringer-Retter und Christoph Armbruster die Gruppe an ein sehr versteckt liegendes Naturschutzgebiet Kohlplattenschlag bei Stutensee-Spöck. Von Beobachtungshütten aus gab es Einblicke in ein Feuchtgebiet, in dem Kiebitze, Flussregenpfeifer, Nil- und Graugänse zu sehen waren. Alternativ gab es im benachbarten Naturschutzgebiet Wilhelmsäcker seltene Pflanzen zu bewundern, die auf sandige Böden angewiesen sind. Beispielweise konnte Beifuß und Silberfingerkraut entdeckt werden.
Schließlich lohnte sich auch eine Wanderung zum Weingartener Moor. Vom Aussichtspunkt waren mehrere Seidenreiher zu sehen. Mit vielen botanischen und ornithologischen Besonderheiten verließen die Teilnehmer das badische Land. vk
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