Alternativen zu einer entfesselten Wirtschaft

Das war das Thema der sehr gut besuchten Veranstaltung (mehr als 50 Gäste) , zu der der Arbeitskreis Christen in der SPD eingeladen hatte. Mit Dr. Wolfgang Kessler , Chefredakteur der Zeitschrift Publik Forum, konnte ein prominenter Ökonom gewonnen werden, der sich in seinen Veröffentlichungen kritisch mit der Entwicklung der globalisierten Wirtschaft auseinandersetzt und nach alternativen Lösungen sucht. Dabei hat sich Dr. Kessler zum Ziel gesetzt, wirtschaftliche Zusammenhänge publizistisch zu erläutern. Lt. Dr. Kessler ist die Finanz- und Wirtschaftskrise Ausdruck einer Zeitenwende. Ein Wirtschaftsmodell, in dem in der Wirtschaft einfach nur mehr gekauft, mehr investiert und damit alle Probleme automatisch gelöst sind – läuft aus. Schon die Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren hat gezeigt, dass Wachstum die sozialen und ökologischen Probleme nicht lösen kann. Trotz Wachstum wird die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern immer größer. Anhand von mehreren Beispielen erläuterte Dr. Kessler, wie alternatives Wirtschaften in der Praxis funktionieren kann. Fazit von Dr. Kessler: wenn der Mut zu unkonventionellem Handel stimmt, das wird eine nachhaltige Wirtschaft möglich – dann gilt „Zukunft statt Zocken“.
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Eingestellt von: Andreas Lanio
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