Bergwerk Heilbronn/Kochendorf taugt nicht für AKW-Müll

AKW-Abrissmüll nach Kochendorf/Heilbronn ins Bergwerk? Dieser Forderung aus dem Kreistag Ludwigsburg erteilt die Bürgerinitiative GegenGift Heilbronn/UnterLand eine Absage wegen der geologischen Risiken der Untertagedeponien.

Die BI schließt sich den Forderungen der AG AtomErbe Neckarwestheim an:

- Es darf keine "Freigabe" und "Herausgabe" von Material aus dem GKN-AKW-Abriss geben, alles muss dauerhaft und gesichert beim AKW verbleiben.

- Am Standort GKN sind dafür noch Wege zu entwickeln, wie die Lagerung des AKW-Schutts trotz Setzungs-Risiken des Geländes und trotz der Grundwasser- und Überschwemmungsproblematik dauerhaft risikoarm erfolgen kann.

- Das für Abriss und Demontage des AKWs und für die Lagerung von radioaktivem Müll vorgesehene Maß der Radioaktivitätsfreigabe in den Neckar und in die Luft muss möglichst auf Null heruntergefahren werden.

- Die geplanten neuen GKN-Anlagen "Reststoffbeabeitungszentrum" und "Standortabfalllager" dürfen nicht ohne Umweltverträglichkeitsprüfung genehmigt werden.

- Die Bevölkerung muss detailliert über Müllmengen, Radioaktivität und Verbleib informiert werden.

- Es gibt keinen Zeitdruck für den AKW-Abriss.

- Aber es ist nötig, den Betrieb von GKN II sofort zu beenden, statt immer weiter Atommüll zu erzeugen und uns zu gefährden.
Eingestellt von: Franz Wagner
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