BM Christner bei den SPD-Senioren

Bürgermeisterin Agnes Christner zu Gast bei den SPD-Senioren.
Flüchtlings- und Integrationspolitik ist thematisch und mental Herausforderung und Chance. Unter diesen Aspekten referierte Bürgermeisterin Agnes Christner bei der SPD-AG 60 plus Heilbronn. Sie leitet seit 2011 das Ordnungs- u. Sozial-Dezernat der Stadt Heilbronn, u. a. auch zuständig für Flüchtlinge und Integration. Anhand von Zahlenreihen und Diagrammen sprach sie über die Entwicklung und Situation in Heilbronn: 2013 gab es gerade 115 Flüchtlinge, 2015 waren es schon 1100 und aktuell sind es 1351 Flüchtlinge. Wie Christner darlegte, kommen die meisten Flüchtlinge aus Syrien, gefolgt von Irakern, zusammen über die Hälfte. Sie haben auch mit einer Anerkennungsquote von 98,5 bzw. 81,1 Prozent die höchste Bleibeperspektive. Die Flüchtlinge in Heilbronn sind in 60 Standorten untergebracht, 58 Prozent in größeren Wohneinheiten, 15 Prozent in Hallen bzw. in Jugend- und Familienheimen, sowie 27 Prozent in Wohnungen an 25 Standorten. Laut Aussage von Christner ist die Stadt Heilbronn mit der Flüchtlingsproblematik noch nicht überfordert. Dass dem so ist, liege aber auch zu einem Gutteil an dem bewundernswerten Engagement und der großen Hilfsbereitschaft der Bürgerschaft. Die große Zukunftsaufgabe sei die dauerhafte Integration, wobei der Grundsatz Fordern und Fördern zu gelten habe. SB
Eingestellt von: Andreas Lanio
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