Die Friedrich-Ebert-Trasse heute – und morgen?

Im Rahmen von „Offen gesprochen mit den Grünen“ machte sich eine muntere Gruppe Interessierter zusammen mit der Landtagsabgeordneten Susanne Bay auf den Weg über die Friedrich-Ebert-Trasse. Nach dem Beschluss des Gemeinderats, die freigehaltene Straßentrasse zu überplanen, sei Bewegung in die Nordstadt geraten, so Stadtrat Wolf Theilacker. Die Erwartungen an eine künftige Nutzung der Trasse waren vielfältig. Seniorengerechtes und barrierefreies Wohnen fehle in der Nordstadt, so Pfarrer Steven Häusinger. Menschen müssten oft das Quartier verlassen, gewachsene Bindungen gingen verloren. Auch fehle ein attraktiver Spielplatz und ein Bolzplatz. Der Botanische Obstgarten sei ein Juwel. Ein Parkplatz, unversiegelt und baumbestanden sei notwendig. Annette Geisler vom Stadtarchiv stellte die Tradition der Nordstadt als Gartenstadt mit Arbeitersiedlungen vor. Der Weg zum Wartberg sei bereits im 14. Jahrhundert dokumentiert. Ob das die vielen Schüler wissen, die die Trasse auf ihrem Weg zu den innerstädtischen Schulen kreuzen? Einigkeit herrschte darüber, dass die Trasse zu einem grünen Wohngebiet für alle Einkommensschichten werden müsse. Dafür sei die Stadtsiedlung der richtige Partner.
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