Die Stunde null und danach – eine Zeitreise Hartmut Wilhelm rief den SPD-Senioren die Nachkriegszeit in Erinnerung

Die Nachkriegszeit, die Hartmut Wilhelm bei der SPD-AG 60 plus im „Böckinger Treff“ Revue passieren ließ, weckte bei den SPD-Senioren persönliche Erinnerungen. Der pensionierte Oberstudienrat Hartmut Wilhelm vermittelte eine Geschichtsstunde der besonderen Art, mit historischen Aufnahmen aus frühen Schulbüchern, von Wahl- und Firmenplakaten und - zumeist bissigen - Karikaturen, sachkundig erläutert, aber auch unterstrichen von schlagfertigen und mitunter sarkastischen Anmerkungen. Den Zeitgenossen, die in jungen Jahren noch mehr oder weniger unmittelbar das Geschehen miterlebt hatten, wurde vieles wieder plastisch vor Augen geführt: Die Stunde null nach dem verheerenden Krieg, in dem sechs Millionen Deutsche umgekommen waren und der eine Trümmerlandschaft hinterlassen hatte. Sechs Millionen Flüchtlinge – Heimatvertriebene – strömen bis 1947 nach Westdeutschland. Mit Unterstützung der alliieren Besatzer konnte sich Deutschland überraschend schnell neu organisieren. Der Marshallplan, die Währungsreform und die Berliner Luftbrücke waren Meilensteine. Gleichzeitig gestaltete sich die politische Wiedergeburt mit der heute legendären Adenauer-Zeit und der selbstbewussten Eingliederung der Bundesrepublik in die europäische Gemeinschaft. H.S.
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