"Einstellung der Banken ist sozialstaatsfeindlich"

Der Sindelfinger Bundestagsabgeordnete der Linken, Richard Pitterle, ist immer wieder enttäuscht, wie leicht es Reichen und Konzernen gemacht wird, mit krimineller Energie Steuern zu hinterziehen: Eine Aufarbeitung der Panama-Papers seitens Steuerfahndern ist in Deutschland nicht in Sicht.
DIE LINKE Heilbronn-Unterland hatte Richard Pitterle am 27.7. in die Genußwerkstatt eingeladen, seine Ausführungen zur Steuerhinterziehung darzulegte. Pitterle, der in Heilbronn ein zweites Wahlkreisbüro unterhält, hatte dabei die so genannten Panama-Papers im Visier.
Das Geschäftsmodell ist die Gründung und der Betrieb von Gesellschaften, an denen die Klienten zwar Anteile halten, selbst aber nicht als Gesellschafter oder wirtschaftlich Berechtigte erkennbar sind. Die Kanzlei ist mit Behörden und Banken der jeweiligen Länder gut vernetzt und garantiert so die schnelle Gründung, Sitzverlegung oder Vermögensübertragung der Gesellschaften. In Deutschland sind dabei u.a. die Deutsche Bank und die LBBW. Das Verhalten der Banken nannte Pitterle in diesem Zusammenhang "sozialstaatsfeindlich".
Eingestellt von: Florian Vollert
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