Energiewende für Klimaschutz beschleunigen

Karin Schönberger, stellv. Vorsitzende der SPD-AG 60 plus (links) und Vorsitzender Sieghart Brenner (rechts) begrüßen Manfred E. Scholl zu seinem Vortrag zur Energiewende (Foto: Richard Mall)
"Das Tempo bei Energiewende ist noch nicht hoch genug, um die hehren Ziele beim Klimaschutz zu erreichen." Dieses Resümee zieht Dipl. Ing. (FH) Manfred E. Scholl bei seinem Vortrag bei der SPD AG 60+. Gegenwärtig werden ca. 14 % unserer Gesamtenergie und beim Strom ca. 35 % aus Erneuerbaren Energien gewonnen. Die in der Großen Koalition vereinbarten Zubauraten sind zu gering, um das beim Klimagipfel 2015 in Paris vereinbarte Klimaziel von unter 2 Grad halten zu können. Ungeklärt bleibt deshalb, wie man den CO2-Ausstoß drastisch und zeitnah verringern könnte. Die Lösung: Energiemix aus vielen regenerativen Quellen, möglichst regional erzeugt, unterstützt von intelligenter Speicherung. Die eigentlichen Träger der Energiewende, die Energiegenossenschaften und Bürger, werden durch neue gesetzliche Regelungen ausgebremst. Schließlich geht Manfred Scholl noch auf den hohen Strompreis ein. Dieser resultiert ausschließlich aus den vielen zusätzlichen Umlagen die im letzten Jahrzehnt drauf gesattelt wurden und zu guter Letzt kommt auf alles noch 19 % MwSt. Die viel gescholtene EEG-Umlage hat den Börsenstrompreis drastisch gesenkt und kompensiert den Strompreis, deshalb sollten die EVU´s diese Einsparungen beim Stromeinkauf an die Verbraucher weitergeben. S.B.
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