Erhalt des Naturdenkmals "Kindlesbrunnen"

Beratungen im Zeichen des Linsafamer-Brunnens
Als Vertreter des Planungs- und Baurechtsamts der Stadt Heilbronn informierte Herr Behnsen den Kommunalpolitischen Beirat Neckargartach (KBN) über die geplanten Bau- und Gewerbegebiete. Er machte deutlich, dass es im Stadtkreis nach der Erschließung der Böllinger Höfe keine weiteren Industriegebiete gibt. Denn es gilt der Grundsatz, dass die Innenentwicklung Vorrang hat vor der Außenentwicklung. Dies gilt besonders dann, wenn landwirtschaftliche Flächen umgewandelt werden sollen. In Bezug auf die AUDI-Ansiedlung wurde bereits die Änderung des Flächennutzungsplans beantragt, weil der Konzern zusätzlich 10 Hektar Fläche benötige. Allerdings wurde nicht bekannt gegeben, wofür dieses Areal genutzt werden soll, was bei den Mitgliedern des Beirats auf Unverständnis stieß. Der KBN unterstützt den von Herbert Burkhardt eingebrachten Antrag, wonach die AUDI-Bebauung das Naturdenkmal "Kindlesbrunnen" nicht beeinträchtigen darf. Denn der direkte Zugang zum Wald sollte durch den bestehenden Feldweg weiterhin möglich sein. Einstimmig stellte sich der KBN außerdem hinter einen von der SPD-Stadtratsfraktion gestellten Antrag zur Erschließung des Gewerbegebiets Steinäcker von Norden her. Insbesonders soll die Verwaltung eine Verbindung der Wannäcker-Straße zur Fritz-Reichle-Straße prüfen.
Eingestellt von: Erhard Dr. Jöst
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