Freya Klier erzählt ihre Lebensgeschichte

Die Schriftstellerin und Filmemacherin Freya Klier besuchte die Klasse 9b der Helene-Lange-Realschule
Zeitzeugin, Bürgerrechtlerin, Schriftstellerin und Filmemacherin – viele Beschreibungen treffen auf Freya Klier zu, die auch das Bundeverdienstkreuz erhalten hat. Schüler der Helene-Lange-Realschule und der Abendrealschule Heilbronn hatten durch die Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung die Möglichkeit, Freya Kliers Lebensgeschichte und damit die Merkmale eines totalitären Regimes wie dem der DDR kennenzulernen: Was macht eine Diktatur aus? Wie greift sie in das Leben eines Bürgers ein? Bereits nach der Schilderung einiger prägender Ereignisse aus Kliers Biografie wurde den Schülern deutlich, welches Unrecht von Staats wegen an DDR-Bürgern begangen wurde: Die Verhaftung der Eltern, die Einweisung der damals dreijährigen Freya Klier und ihres unwesentlich älteren Bruders in ein Kinderheim, später die Verhaftung von Kliers Bruder aufgrund des Besitzes von Texten der Rolling Stones und der Beatles – das und noch viel mehr bringt die Zeitzeugin damals zum Entschluss, einen Fluchtversuch zu wagen, der scheitert und sie ins Stasi-Gefängnis bringt. Ausgehend von Kliers persönlicher Geschichte erschloss sich für die Schüler ein Stück deutscher Geschichte. Und so, wie die Zeitzeugin zu Beginn der Veranstaltung mit den Schülern die Staaten Europas den beiden Machtblöcken zuordnete, so klärten sich für die Zuhörer auch die Wesensmerkmale von Diktatur und Demokratie. Freya Klier schloss mit dem Appell an die Schüler , sich für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen
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