Klimaschutz in Heilbronn – wo wollen wir hin?

Karl-Heinz Kimmerle, Susanne Bay, Dr. André Gützloe
Ob Erhöhung der Deiche, Jahrhundertfluten, Hitzesommer oder Flucht: die Folgen des Klimawandels sind vielfältig und teuer. Die Münchner Rück schätzt allein die materiellen Schäden auf runde 100 Mrd. Dollar im Jahr, Tendenz weiter steigend. Dr. André Gützloe von der Stabsstelle Stadtentwicklung und Zukunftsfragen stellte bei „Offen gesprochen mit den GRÜNEN“ das Thema vor. Eine besondere Verantwortung läge bei den Menschen in den wohlhabenden Regionen. Der hohe Verbrauch von Strom, Kraftstoffen und Heizenergie, aber auch von Fleisch, führe zum Anstieg der Konzentration der Treibhausgase.
Das städtische Klimaschutzkonzept sieht vor, die CO2-Emissionen in Heilbronn von 1990 bis 2020 um 20% zu senken. 14% waren 2013 erreicht. In Deutschland sollen in diesem Zeitraum die Emissionen um 40% gesenkt werden, bis 2050 um 80 – 95%. Dr. Gützloe führte aus, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen, um den globalen Temperaturanstieg bei 2°C zu stoppen. Neben Maßnahmen gegen den Klimawandel gehe es auch um Anpassung. So seien in den überhitzten Städten Grünflächen und Frischluftbahnen zu erhalten und unnötige Versiegelungen des Bodens zu vermeiden. Für die Erstellung eines Masterplan Klimaschutz und Anpassungsstrategien gebe es verschiedene Förderprogramme, so Gützloe.
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