Mit Ehrlichkeit und Gerechtigkeit regieren

Die Bundestagskandidaten stellten sich den Fragen beim Bauernverband.
Wie soll sich die Landwirtschaft in Deutschland weiter entwickeln? Wie wird der Kompromiss über eine gemeinsamen europäische Agrarreform ausgestaltet? Wie wollen die Parteien die landwirtschaftliche Sozialversicherung finanzieren und was wird auf lange Sicht daraus? Gemeinsam mit seinen Herausforderern von CDU, FDP, Linken und der SPD zeigte sich Bundestags-Kandidat Ulrich Schneider gut präpariert auf alle Fragen, ob es um Biolandbau und Steillagenförderung oder um Mindestlöhne ging, die er auch für den landwirtschaftlichen Sektor fordert: „Wenn wir wollen, dass für landwirtschaftliche Produkte gute Preise erzielt werden, müssen auch alle die Möglichkeit haben, sie zu kaufen.“ Außerdem hob er darauf ab, dass diese Forderung europaweit gelten muss. Sogar über Steuerpolitik und Betreuungsgeld diskutierte das Podium in der freien Fragerunde in der Heilbronner Genossenschaftskellerei auf Einladung des Bauernverbandes Heilbronn-Ludwigsburg e.V. Ulrich Schneider legte dar, dass Grüne Politik die Landwirtschaft umfassender begreift als einzig unter wirtschaftlichen Aspekten: „Entscheidend ist für uns: Wollen wir mehr oder weniger Gerechtigkeit, mehr oder weniger Ehrlichkeit in der Politik.“ Mit dieser Maßgabe müssten Subventionen vor allem Familienbetriebe unterstützen.
Eingestellt von: Ulrich Schneider
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