Nur pfiffige visuelle Wahlwerbung macht Sinn

Die AG 60 plus in der SPD hat sich beim letzten Treffen wieder einem aktuellen Thema gewidmet: Der visuellen Wahlwerbung. Der aktive Mitstreiter bei den SPD Senioren, Jakob Hoffmann aus Obersulm, stieg in seinen Vortrag mit einer provokativen These ein. „Der Erfolg einer Wahlwerbung ist nicht messbar, der Misserfolg sofort sichtbar! All zu oft ist Wahlwerbung ein Hort unbegreiflicher Sinnlosigkeit. Sie beschränkt sich auf ein hilfloses Herausschreien - wähl mich - wähl mich!“ Parteien brauchen seiner Ansicht nach den Wählern nicht zu sagen, was sie ohnehin von ihnen erwarten. Superintelligent muss die Wahlwerbung nicht sein. Wahlen werden eher durch Sympathie gewonnen als durch politische Aussagen, denn Menschen interessieren sich für Menschen - weniger für politische Aussagen. Eine gekonnte Wahlwerbung wird immer die aktuelle Stimmung in der Bevölkerung reflektieren. Voraussetzung ist, dass wie bei einem roten Faden, vom ersten Plakat bis zum letzten Flyer das Erscheinungsbild aus einem Guss ist, immer in den Farben der Partei. Eine schlecht gemachte Wahlwerbung trägt dazu bei, dass Politikverdrossenheit in Politikerverachtung umschlägt. Grundsätzlich muss Wahlwerbung ästhetisch sein. S.B.
Eingestellt von: Andreas Lanio
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