Sicherheit bei Einlagerungen im Salzbergwerk

Informationsaustausch mit dem Bundestagsabgeordneten. V.l.n.r.: Dr. Erhard Jöst, Gottfried May-Stürmer, MdB Josip Juratovic und Christel Banghard-Jöst
Zu einem Informationsgespräch über die Untertagedeponie des Salzbergwerks hat der Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic engagierte Bürgervertreter in sein Heilbronner Büro eingeladen. Gottfried May-Stürmer, Regional-Geschäftsführer des BUND, Christel Banghard-Jöst, Mitglied einer Bürgerinitiative, und Dr. Erhard Jöst, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Neckargartach, trugen ihre Bedenken gegen die praktizierte Einlagerung von Sondermüll in die Stollen unterhalb von Wohngebieten vor. Diese sind nach ihrer Auffassung durch die jüngsten Gesteinsabbrüche noch größer geworden. May-Stürmer erläuterte die Risiken, die aufgrund der geologischen Struktur bestehen: Durch das Eindringen von Wasser in die Stollen würden sich die Schadstoffe überall hin verbreiten. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer in der Auffassung, dass der Sicherheit und dem Umweltschutz bei der Einlagerung des Sondermülls höchste Priorität zugestanden werden müssen. Daher sei es unabdingbar, den Müll so zu deponieren, dass eine Rückholbarkeit im Katastrophenfall besteht. "Kontrolle und Einhaltung der Sicherheitssysteme sind von zentraler Bedeutung", betonte Juratovic und sagte den Vertretern der Bürgerinitiative diesbezüglich seine Unterstützung zu.
Eingestellt von: Erhard Dr. Jöst
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