Sylvia Kotting-Uhl (MdB) spricht über die Ergebnisse der Endlagerkommission

Aus Berlin berichtete die Grünen-Abgeordnete Syliva Kotting-Uhl über den Abschluss der Endlagerkommission
Sylvia Kotting-Uhl, atompolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, berichtete anläßlich der Kreismitgliederversammlung des Grünen Kreisverbands Heilbronn im Oktober von den Ergebnissen der Endlagerkommission. "Heute kann ich das Ergebnis präsentieren, mit dem ich außerordentlich zufrieden bin. Mit diesem Verfahren besteht die Chance, dass eine Akzeptanz für den endgültigen Standort geschaffen wird.“ Der Weg dahin liege nicht in greifbarer Nähe, sondern könne durchaus noch 20 bis 30 Jahre dauern, erläuterte sie. Die Diskussion um Gorleben habe ein Gutes gehabt, dass man sich bei der Suche nach einem geeigneten Standort dem Prozess nochmal grundlegend neu angenähert hat. Nicht politische Faktoren dürften den Ausschlag für die Wahl geben, sondern ausschließlich geologische Gegebenheiten. Die Endlagerkommission habe nun Rahmenbedingungen geschaffen, die möglichst viel Transparenz und Bürgerbeteiligung erlauben. Die Bundestagsabgeordnete, die ihre Fraktion in der Kommission vertreten hat, ist fest davon überzeugt, dass ein Paradigmenwechsel in der Gesellschaft notwendig ist, um den Prozess um die Suche nach einem geeigneten Standort voranzutreiben. „Wir müssen endlich bereit sein, die Verantwortung für die zukünftigen Generationen übernehmen“.
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